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Vertikales Hochbeet und viel mehr


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Lochfraß! Eine Spin-Off der Schädlingsstudie

In der Schädlingsstudie habe ich die kleine grüne Raupe und ihre Freunde ja schon kurz vorgestellt. Jetzt haben die nochmal richtig zugelangt und zwei Mangoldstauden fast komplett durchlöchert (was neues muss her – den Kohlrabi habe ich ja komplett abgeerntet…). Sehr ärgerlich…das war eine komplette Beilagenmahlzeit für zwei Personen, die ich wegwerfen konnte.

 

Harmlos sieht sie aus...auf den ersten Blick kaum zu sehen.

Harmlos sieht sie aus…auf den ersten Blick kaum zu sehen.

 

Typisch für die grüne Raupe...ihre schwarzen, bröckeligen Hinterlassenschaften.

Typisch für die grüne Raupe…ihre schwarzen, bröckeligen Hinterlassenschaften.

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Hier wurde schon mehr zugelangt.

Raupe 4

Da bleibt nicht mehr viel für mich übrig 😦

Verlassener Kokon. Aus der grünen Raupe wird übrigens ein Kohlweißling...ein weißlicher Schmetterling. So schön Schmetterlinge sind - leider fällt der Kohlweißling unter "Schädlinge".

Verlassener Kokon. Aus der grünen Raupe wird übrigens ein Kohlweißling…ein weißlicher Schmetterling. So schön Schmetterlinge sind – leider fällt der Kohlweißling unter „Schädlinge“.

 

Übrigens, vor der Pepperoni haben die Raupen auch nicht halt gemacht und auch hier die Blätter sauber abgenagt. Ich sehe es einfach positiv – so lange es den Schädlingen schmeckt, sind die Pflanzen gesund :-/

Als Bekämpfung hilft hier leider nur: Raupen absammeln und entsorgen.


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Schädlingsstudie

Bei allen tollen Ernteerfolgen und Bildern – es gibt ja auch immer eine kleine Schattenseite (zumindest bei mir) und auch darüber sollte man mal sprechen respektive schreiben. Deswegen gibt es – wie schon im letzten Jahr – auch wieder eine kleine Schädlingsstudie.

Letztes Jahr hatte ich ja extreme Probleme mit der Minierfliege und den schwarzen Blattläusen (hier klicken für die Studie 2015). Die Minierfliege hat sich durch sämtliche zarte Salat- und Kohlrabiblätter miniert und die schwarzen Blattläuse haben erst den Knoblauch und dann das Zwiebellauch ausgesaugt, um dann zur Kapuzinerkresse überzugehen. Die weiß/grünen Blattläuse haben den Salbei komplett eingenommen und ihn damit ins Jenseits gesaugt.

Kommen wir zu diesem Jahr:

Schwarze Blattläuse

Interessanterweise hatte ich den gesamten Sommer über keinerlei Probleme mit schwarzen Blattläusen. Gut, ich hatte weder Knoblauch noch Zwiebellauch gepflanzt aber eine Menge Kapuzinerkresse. Just heute habe ich ein paar schwarze Blattläuse an der Kapuzinerkresse entdeckt.

Kein Vergleich zum letzten Jahr!

Fast schon lächerlich…kein Vergleich zum letzten Jahr! Der Zweig wird trotzdem eliminiert..!

Spinnmilben

Letztes Jahr hatte die Spinnmilbe erst die Rose befallen, um dann bei der Gurke zuzuschlagen. Diese Jahr habe ich mich irgendwann angefangen zu wundern, warum die Gurke denn so gelbgrüne Blätter bekommt, die dann absterben. Irgendein Pilz? Auf jeden Fall habe ich dieses Phänomen die ganze Zeit ignoriert, bis ich mal näher hingeschaut habe. AHHH!! Die Spinnmilben sind da…überall!! Mist! Hallo Erinnerung letztes Jahr???? Na gut, also mit Spritzen oder ähnlichem brauche ich micht aufhalten – die Pflanze ist zu groß. Also mit leben und vielleicht das eine oder andere Blatt schon mal entfernen. Also wir lernen: Gurken sind für Spinnmilben extrem lecker! Achja…das gilt auch für Zucchinis habe ich festgestellt. Zwar nicht so extrem aber auch dort habe ich feinen Spinnmilbenpflaum gefunden.

Ausgesagte Blätter vs. "frische" Blätter

Ausgesagte Blätter vs. „frische“ Blätter

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Schönes Beispiel eines befallenen Blattes. In dem roten Kasten seht ihr beim genauen Hinsehen die feinend Fäden der Spinnmilben. Auf der Blattunterseite sind die Blätter fast schon eingesponnen. Aber nur sichtbar, wenn man genau hinschaut.

Raupen

Dieses Jahr ganz extrem: Grüne Raupen. In Scharen für einen Balkon. Haben sich aber fast nur an den Kohlrabis gehalten. An diesem Bild ganz besonders. Mal ein bischen am Mangold genascht aber der Kohlrabi war offenbar das Größte.

Tja...den Raupen hat es geschmeckt.

Tja…den Raupen hat es geschmeckt.

Minierfliege

Jaaa, die Minerfliege darf nicht fehlen! Aber ganz ehrlich: Nachdem diese Fliege mich letztes Jahr fast in die Verzweiflung getrieben hat – dieses Jahr trat sie nur gaaanz vereinzelt auf. Mal in dem einen oder anderen Salatblatt oder in einem Kohlrabiblatt. Aber sonst – kein Vergleich zum letzten Jahr! Allerdings dann auf einmal vermehrt in den Borretsch-Blättern. Na gut – ist genug von da…wenn es ihr da gefällt, kann sie da gerne bleiben 🙂

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Die Minierfliegen hatten offenbar Spaß 🙂

Rote Läuse

Wie schon mehrfach erwähnt, ist die Pepperoni-Pflanze sehr anfällig. Irgendwelche Tierchen waren immer da – heute habe ich die rote Blattlaus entdeckt *seufz*. Immerhin bleiben die Tierchen auf der Pepperoni und wandern nicht lustig durch den KUBI oder zu angrenzenden Pflanzen.

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So richtig gesund sehen die Blätter nicht aus…

Grüne/weiße Blattläuse

Die Rose ist ein Fall für sich…und wegen „leergesaugt“ für dieses Jahr nicht mehr im Mittelpunkt von Betrachtungen. Allerdings: Dieses Jahr habe ich ja auch wieder einen Salbeibusch. Potent wie gewohnt ohne ein einziges Tierchen *thumbsup*. Muss ja auch mal positive Nachrichten geben 😉


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…und es geht weiter! Heute sind Gurken, Tomaten und Pepperonis im Angebot

So, Gurke Nr. 5 ist auch geerntet und mehr oder weniger auch schon verspeist *mehrdavon*. Ich habe gerade mal nachgeschaut – vergleicht mal das Foto aus diesem Post (hier klicken und dann das Gurkenbild suchen – es geht um die kleine Gurke) mit dem nachfolgenden Foto.

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Zwischen der kleinen Gurke aus dem anderen Post und diesem Exemplar liegen genau 7 Tage. So kann es weitergehen…!

Dieses Jahr hatte ich das erste Mal Pepperonis gepflanzt. Naja, so mittelprächtig…recht anfällig für Schädlinge. Aber immerhin schon mal 4 kleine Exemplare erbeutet und 3 Schoten hängen noch dran. Vielleicht kommt ja noch was.

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Wirklich toll: Mein Tomatenbaum, der unter der Last täglich weiter nach unten sinkt 🙂

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Die Tomaten sind zwar nicht riesig aber sehr schmackhaft und wollen jeden Tag geerntet werden. Echt toll! Und gut, dass die nicht alle zur gleichen Zeit reif werden!!

 


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Was macht eigentlich…die Paprika?

Von der Paprika bin ich immer noch schwer beeindruckt. Es dauert zwar noch, bis sie reif sind aber die Pflanze ist dermaßen unkompliziert…das hätte ich nicht gedacht. Keine Schädlinge, sehr genügsam mit Wasser und Dünger (trotzdem gut und düngen gießen!) und echt schöne, große Früchte wie gemalt.

6 Paprikas

Ein kleiner Eindruck – insgesamt hängen 6 Paprikas dran und das in einer ordentlichen Größe.


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Wärme, Sonne, Erntezeit!

Endlich!! Endlich ist es dauerhaft warm, die Sonne scheint und die Tomaten werden rot, die Zucchini, die Gurke und der Kohlrabi dick und groß und die Physalis gelb. Ich dachte schon, das wird dieses Jahr nicht mehr so richtig was…

Nachdem ich ja schon auf den Einkauf von Salat und Gurken verzichten konnte, folgen jetzt die Tomaten.

Die ersten roten Tomaten werden heute abend geerntet.

Die ersten roten Tomaten werden heute abend geerntet. Im Hintergrund meine paar Pepperoni…leider leiden sie immer noch unter der Lausattacke…da habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass da noch was kommt.

Mein Tomatenbaum wächst übrigens ganz wunderbar im KUBI. Allerdings werde ich nächstes mal keine Strauch-/Rispentomatenpflanze kaufen sondern eine Buschtomate… 🙂

Ansonsten konnte ich am Wochenende noch folgendes ernten:

Gurke Nr. 4

Gurke Nr. 4

Kohlrabi Nr. 2 (wer hätte es gedacht..es gab Kohlrabicremesuppe ;-) )

Kohlrabi Nr. 2 (wer hätte es gedacht..es gab Kohlrabicremesuppe 😉 )

Zucchini Nr. 1 (die wurde zu lecker Antipasti verarbeitet)

Zucchini Nr. 1 (die wurde gleich zu lecker Antipasti verarbeitet)

In der laufenden Ernte sind übrigens die Physalis, die dieses Jahr ganz wundervoll gewachsen sind. Das Geheimnis ist gutes aber nicht übermäßiges Gießen (keine Staunässe) und wirklich regelmäßig Düngen.

Physalis


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Erntezeit: Endlich frischer, eigener Kohlrabi

Der Kohlrabi zeigt sich dieses Jahr etwas wachstumsfaul will ich mal sagen. Ich habe ca. 12 aktive Kohlrabis (aktiv heißt, dass ich die auch irgendwann mal ernten kann – Knollenbildung hat schon eingesetzt), aber so richtig dick werden die nicht, obwohl ich wirklich gut gieße. Aber wie auch immer, der Vorteil ist, dass nicht alles gleichzeitig reif wird.

Aber vor einer Woche konnte ich den ersten Kohlrabi ernten, weil ich unbedingt die lecker Kohlrabicremesuppe von meiner Mama nachkochen wollte.

Sieht doch ganz prächtig aus, oder?

Sieht doch ganz prächtig aus, oder?

Ein ganz ordentlicher Kohlrabi für zwei Personen. Ein klein wenig holzig am Stielende aber da hatte ich nichts anderes erwartet. Geschmacklich sehr sehr mild, deswegen habe ich kurzerhand noch ein paar schöne Blätter mit verwendet…die waren ganz schön scharf 😉

Am Ende kam eine lecker Kohrabicremesuppe heraus – und ich denke, im Laufe der Woche gibt es mindestens eine Wiederholung 😉

Kohlrabicremesuppe mit jungen Kohlrabiblättern garniert.

Kohlrabicremesuppe mit jungen Kohlrabiblättern garniert.


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Erntezeit: Heute im Angebot – Supergurken

Meine Güte, wie die Zeit rennt. Ende Juli und ich bin noch nicht zu einem einzigen Post gekommen :-/ Ich gelobe Besserung und fange mit meinen Gurken an *stolzwiebolle*

Die Gurken sind dieses Jahr der HAMMER! Ich hatte mir eine Bio-Gurkenpflanze gegönnt, welche Kastengurken hervorbringen soll. Auf dem Bild sehen sie aus wie diese typischen spanischen Marktgurken – dunkelgrüne, feste Schale und nur 2/3 so lange wie Schlangengurken – dafür etwas dicker. Gut…es sind irgendwie doch astreine Schlangengurken geworden 😀 Aber egal, hauptsache Gurken.

So sahen meine ersten Gurken am 3. Juli 2016 aus:

Ca. 15 cm lang

Ca. 15 cm lang.

Und das war das Ergebnis genau eine Woche später:

Normgurke!!

Optimal – was will man als Hobby-Balkongärtner mehr. Rechts vorne – die absolute Normgurke!! Die hintere Gurke war übrigens zwei Tage später erntereif!

Tadaaa!

Gurke Nr. 3

Gurke Nr. 3 – fertig

Tja, plötzlich hieß es „Esst mehr Gurken“ und ich kann euch sagen: Lecker! Z.B. klassisch als Gurkensalat mit etwas Borretsch-Deko (selbstverständlich aus eigenem Anbau ;-))

Gurkensalat - liebevoll von meinem Freund zubereitet.

Gurkensalat – liebevoll von meinem Freund zubereitet. Der Dill war übrigens nur teilweise vom Balkon…da war nicht mehr so viel übrig.

 

Die nächste Gurke wird voraussichtlich Ende der Woche fertig sein und dann sind noch vier weitere Gurkis am Start.

Ich sage nur „Schmecken lassen!“


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Frühvember

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch auf dem Balkon so aussieht, aber die Pflanzen auf meinem Balkon haben den Winter kurzerhand übersprungen und kündigen stattdessen durch hellgrüne Spitzen das Frühjahr an. Ich hoffe ja, dass sich auch noch Blüten bilden, weil ich meine Frühjahrsblüher-Zwiebeln nach dem Überraschungsprinzip verbuddelt habe 🙂

Frühlingsblüher neben dem Heidekraut...

Frühlingsblüher neben dem Heidekraut…

...neben dem Kugelamarant...

…neben dem Kugelamarant…

...zusammen mit Silberblatt und Chrysantheme.

…zusammen mit Silberblatt und Chrysantheme.

Achja…und Erdbeeren gab es übrigens auch noch.

...das waren aber wirklich die letzten Erdbeeren für dieses Jahr..!

…das waren aber wirklich die letzten Erdbeeren für dieses Jahr..!