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Vertikales Hochbeet und viel mehr


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Schädlingsstudie

Bei allen tollen Ernteerfolgen und Bildern – es gibt ja auch immer eine kleine Schattenseite (zumindest bei mir) und auch darüber sollte man mal sprechen respektive schreiben. Deswegen gibt es – wie schon im letzten Jahr – auch wieder eine kleine Schädlingsstudie.

Letztes Jahr hatte ich ja extreme Probleme mit der Minierfliege und den schwarzen Blattläusen (hier klicken für die Studie 2015). Die Minierfliege hat sich durch sämtliche zarte Salat- und Kohlrabiblätter miniert und die schwarzen Blattläuse haben erst den Knoblauch und dann das Zwiebellauch ausgesaugt, um dann zur Kapuzinerkresse überzugehen. Die weiß/grünen Blattläuse haben den Salbei komplett eingenommen und ihn damit ins Jenseits gesaugt.

Kommen wir zu diesem Jahr:

Schwarze Blattläuse

Interessanterweise hatte ich den gesamten Sommer über keinerlei Probleme mit schwarzen Blattläusen. Gut, ich hatte weder Knoblauch noch Zwiebellauch gepflanzt aber eine Menge Kapuzinerkresse. Just heute habe ich ein paar schwarze Blattläuse an der Kapuzinerkresse entdeckt.

Kein Vergleich zum letzten Jahr!

Fast schon lächerlich…kein Vergleich zum letzten Jahr! Der Zweig wird trotzdem eliminiert..!

Spinnmilben

Letztes Jahr hatte die Spinnmilbe erst die Rose befallen, um dann bei der Gurke zuzuschlagen. Diese Jahr habe ich mich irgendwann angefangen zu wundern, warum die Gurke denn so gelbgrüne Blätter bekommt, die dann absterben. Irgendein Pilz? Auf jeden Fall habe ich dieses Phänomen die ganze Zeit ignoriert, bis ich mal näher hingeschaut habe. AHHH!! Die Spinnmilben sind da…überall!! Mist! Hallo Erinnerung letztes Jahr???? Na gut, also mit Spritzen oder ähnlichem brauche ich micht aufhalten – die Pflanze ist zu groß. Also mit leben und vielleicht das eine oder andere Blatt schon mal entfernen. Also wir lernen: Gurken sind für Spinnmilben extrem lecker! Achja…das gilt auch für Zucchinis habe ich festgestellt. Zwar nicht so extrem aber auch dort habe ich feinen Spinnmilbenpflaum gefunden.

Ausgesagte Blätter vs. "frische" Blätter

Ausgesagte Blätter vs. „frische“ Blätter

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Schönes Beispiel eines befallenen Blattes. In dem roten Kasten seht ihr beim genauen Hinsehen die feinend Fäden der Spinnmilben. Auf der Blattunterseite sind die Blätter fast schon eingesponnen. Aber nur sichtbar, wenn man genau hinschaut.

Raupen

Dieses Jahr ganz extrem: Grüne Raupen. In Scharen für einen Balkon. Haben sich aber fast nur an den Kohlrabis gehalten. An diesem Bild ganz besonders. Mal ein bischen am Mangold genascht aber der Kohlrabi war offenbar das Größte.

Tja...den Raupen hat es geschmeckt.

Tja…den Raupen hat es geschmeckt.

Minierfliege

Jaaa, die Minerfliege darf nicht fehlen! Aber ganz ehrlich: Nachdem diese Fliege mich letztes Jahr fast in die Verzweiflung getrieben hat – dieses Jahr trat sie nur gaaanz vereinzelt auf. Mal in dem einen oder anderen Salatblatt oder in einem Kohlrabiblatt. Aber sonst – kein Vergleich zum letzten Jahr! Allerdings dann auf einmal vermehrt in den Borretsch-Blättern. Na gut – ist genug von da…wenn es ihr da gefällt, kann sie da gerne bleiben 🙂

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Die Minierfliegen hatten offenbar Spaß 🙂

Rote Läuse

Wie schon mehrfach erwähnt, ist die Pepperoni-Pflanze sehr anfällig. Irgendwelche Tierchen waren immer da – heute habe ich die rote Blattlaus entdeckt *seufz*. Immerhin bleiben die Tierchen auf der Pepperoni und wandern nicht lustig durch den KUBI oder zu angrenzenden Pflanzen.

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So richtig gesund sehen die Blätter nicht aus…

Grüne/weiße Blattläuse

Die Rose ist ein Fall für sich…und wegen „leergesaugt“ für dieses Jahr nicht mehr im Mittelpunkt von Betrachtungen. Allerdings: Dieses Jahr habe ich ja auch wieder einen Salbeibusch. Potent wie gewohnt ohne ein einziges Tierchen *thumbsup*. Muss ja auch mal positive Nachrichten geben 😉

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Erstes Testergebnis der Anti-Blattlaus-Kampagne

Die lieblichen grünen Blattläuse haben sich neben der Rose auch auf einer Erdbeerpflanze, der Pepperoni und in der Krausen Peterslie breit gemacht. Definitiv Zeit zum Handeln! Im Test sind Nelkenpulver und Zitronensud.

Das Nelkenpulver habe ich auf die Erde unter der Erdbeere (und auch etwas auf die Erdbeere) gestreut. Hier konnte ich überhaupt keine Wirkung feststellen.

Vor ein paar Tagen habe ich dann den Zitronensud gekocht: 2 Bio-Zitronen in Scheiben und mit 1 Liter Wasser runde 5 Minuten köcheln lassen. Abgekühlt das ganze in eine Sprühflasche gefüllt.

Zitronensud

Die Rose und die Pepperoni waren mit dem Neudorff Blattlausspray schon vorbehandelt. Die beiden anderen Pflanzen nicht. Also alles schön mit Zitrone besprüht und bei der Erdbeere und der Petersilie die befallenen Triebe auch vorsichtshalber entfernt. Ich habe 4 Tage lang jeden Tag mindestens einmal die Pflanzen besprüht.

Also so richtig überzeugt hat mich dieses Mittelchen auch nicht. Die Läuse haben sich zwar nicht großartig vermehrt aber so völlig beeindruckt von der zitronigen Behandlungen waren sie auch nicht. Ich denke, ich werde den Zitronensud weiterhin einsetzen, sofern notwendig, aber für alle Fälle werde ich das Neudorff-Spray in der Hinterhand behalten…sicher ist sicher und bevor ich die Gesundheit meiner Pflanzen und/ oder die Ernte auf die Probe stelle…!

Aber vielleicht finde ich ja noch ein Mittelchen.


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Alle Jahre wieder…Blattläuse im Anmarsch!

Yeahhh….da sind sie wieder…meine Freunde, die grünen Blattläuse auf der Rose 😦

Vor lauter Schreck habe ich vergessen, ein Bild zu machen…aber ihr wisst ja alle, wie die Viecher aussehen. Meine Rose hat dieses Jahr sehr wenig Grün aber dafür schwere große Blüten. Zumindest wenn keine Blattläuse dranhängen, so wie diese wunderschöne Blüte:

Wunderschöne Apricot-Roséfarbende Blüte

Wunderschöne Apricot-Roséfarbende Blüte

Die neuen Knospen sind übersät mit Blattläusen….also musste erstmal das Erste-Hilfe-Spray von Neudorff her. Aber gestern Abend habe ich noch etwas recherchiert. Es muss doch ein Mittel gegen Blattläuse geben, was sich leicht herstellen oder anwenden oder einpflanzen lässt (und nicht aus Schmierseife und Spiritus besteht).

Folgende zwei Hausmittelchen fand ich sehr interessant:

  • Nelkenpulver auf die Erde streuen
  • Die Pflanzen mit Zitronensud besprühen

Der Zitronensud wird folgendermaßen hergestellt (für eine kleine Pflanze): 1 Zitrone in Scheiben schneiden und mit 500 ml Wasser köcheln lassen. Abseihen und abkühlt die Pflanzen damit besprühen.

Der Vorteil ist, dass es 100% natürlich ist und auch auf „essbare“ Pflanzen gesprüht werden kann (Bio-Zitronen sind dann vermutlich empfehlenswert). Die Bewertungen aus dem Internet waren sehr gut.

Das Nelkenpulver habe ich heute auf die Rosenerde gestreut und den Zitronensud werde ich am Wochenende mal testen. Falls ihr diese Tipps auch mal ausprobiert habt – ich freue mich über eure Rückmeldungen.

 


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Was für die einen die Schneckenplage, sind für mich Spinnmilben!!

Liebe Leute, leider gibt es ja im Moment nicht so viel zu lesen… Ich will eigentlich die ganze Zeit die Rubrik „Ernte“ mit weiteren Inhalten und Bildern füllen – nur leider machen mir die Spinnmilben (hauptsächlich) und ein paar quietschgrüne Raupen einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Da ich im Moment nicht ganz so viel Zeit in die Balkonpflege investieren kann, entdecke ich die Spinnmilben erst dann, wenn es fast schon zu spät ist. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum die Blätter alle welken und die Pflanzen eingehen – und damit auch kaum Ernteertrag vorhanden ist. Wasser ist nicht das Problem. Bis ich mir dann mal die Zeit genommen und die Blätter untersucht habe. Nein, nicht nur Rosen sind Spinnmilben’s Lieblinge…auch Tomaten und vor allem die Zucchinis!!

Sauber eingesponnen! Das Blatt gehörte zu einer Zucchini!

Sauber eingesponnen! Das Blatt gehörte zu einer Zucchinipflanze..

Na gut – da blieb mir wohl nichts anderes übrig, als alle eingesponnenen Blätter großzügig abzuschneiden, alles gut mit dem Anti-Blattlaus-Spray einzusprühen und zu hoffen, dass sich die Pflanze noch erholt.

Die schwarzen und grünen Blattläuse haben sich auf einen kleinen Bestand eingependelt und stören nicht. Dafür fallen mir ab und zu immer mal wieder quietschgrüne Raupen in die Hände, die mit Vorliebe die Kohlrabi-Blätter und den Salat aufmampfen und Löcher in die Erdbeerpflanzen mümmeln… Da hilft mir aber der Kommentar von meiner Mama auch nicht weiter „Wenn es den Raupen schmeckt, dann ist die Pflanze gesund“. Also demnach habe ich einen sehr gesunden Pflanzenbestand… 😉

Ich poste euch bei Gelegenheit noch Bild von der grünen Raupe Nimmersatt.


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Kleine Schädlingsstudie

Bilder vom grünen und blühenden Balkon gibt es erstmal genügend. Widmen wir uns heute doch mal den Schädlingen, denn auf eine gewisse Art und Weise sind auch sie interessant. Auf meinem Balkon ist es z.B. so, dass nicht alles von Läusen und Minierfliegen überfallen wird, sondern nur sehr spezifische Pflanzen. Und den befallenen Pflanzen scheint es auch gar nicht so viel auszumachen – was ich schon sehr bemerkenswert finde.

Das prominteste Beispiel: Der Salbei.

Die Läuse, aber nur die weiß/grünen Läuse, haben ihn sprichwörtlich zum Fressen gern. Aber dem Salbei ist das irgendwie herzlich egal…er wächst und bekommt Blätter en masse.

Salbei mit Bewohnern_1

Salbei mit Bewohnern_2

Aber auch das Zwiebellauch ist äußerst beliebt – aber nur bei den schwarzen Blattläusen.

Zwiebellauch mit Lauskolonne_1

Zwiebellauch mit Lauskolonne_2

Zwiebellauch mit Lauskolonne_3

Mal in Nahaufnahme…leider nicht so scharf wie erhofft..

 

Auf leicht gruselige Art faszinierend finde ich Minierfliege…genauer gesagt, ihre Larvenablage. Bevorzugt von der Minierfliege wird der junge Spinat und der junge Salat. Die Minierfliege „piekst“ in die Blätter und legt in den Blättern ihre Larven/Eier ab. Diese wandern dann in lustigen Schlangenlinien (Gängen) durch das Blatt und fressen es so von innen auf.

Rechts im Blatt seht ihr eingekreist die "Einstichstellen"

Rechts im Blatt seht ihr eingekreist einige „Einstichstellen“. Links das Blatt ist schon etwas „weiter“: Hier haben sich die Larven schon in Schlangenlinien durch das Blatt gefressen.

 

Hier seht ihr eingekreist die Larven der Minierfliege.

Hier seht ihr eingekreist die Larven der Minierfliege. Die Larven sitzen im Blatt – nicht auf der Unterseite.

..und so sieht das Blatt dann am buchstäblichen Ende aus...schön leergefuttert..

..und so sieht das Blatt dann am buchstäblichen Ende aus…schön leergefuttert..

 

Sehr schön zu beobachten ist auch die Wirkung der Kapuzinerkresse auf die schwarzen Blattläuse.

Kapuzinerkresse_Kolonne 1

Kapuzinerkresse_Kolonne 2

Die Läuse sammeln sich dann dort, wo der Stiel und das Blatt sich treffen. Nicht vergessen – Blatt mit den Läusen entsorgen.

Aktiv bekämpfe ich die Tierchen im Moment nicht. Vor ca. 2 Wochen hatte ich ja auf dem Salbei Florfliegenlarven ausgesetzt…eine Wirkung habe ich bislang noch nicht gespürt. Aber vielleicht braucht es auch einfach etwas Zeit. Ich möchte jetzt aber auch nicht die ganze Zeit die Pflanzen mit Spray bearbeiten. Solange sich die Attacken im Rahmen halten und die Pflanzen sich trotzdem gut entwickeln, sind die Läuse zwar nicht schön aber auch nicht wirklich eine Gefahr.

Die Minierfliege lässt sich leider nicht so simpel in den Griff kriegen. Falls ihr zu diesem speziellen Tierchen gute „Anti-„Tipps habt – her damit! Neudorff hat z.B. Gelbtafeln im Sortiment, die auch gegen Minierfliegen helfen sollen. Ich muss mal schauen, ob meine Gelbtafeln auch Minierfliegen anziehen.


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Das Anti-Blattlaus-Kommando ist angerückt

Das ging jetzt aber mal richtig fix – letzte Woche die Florfliegen bei Neudorff bestellt – gestern waren sie schon im Briefkasten.

Inhalt: ca. 100 Larven und eine Anwendungsbeschreibung

Inhalt: ca. 100 Larven und eine Anwendungsbeschreibung

Die Larven sind in Waben untergebracht. Das Papier wird vorsichtig abgezogen und dabei auf die Waben von hinten geklopft, damit die Larven rausfallen. Dann die Waben ca. 1 Woche noch im Blumentopf liegen lassen, damit Larven, die ggf. nicht rausgefallen sind, selber noch rauskrabbeln können.

Die Larven sind in Waben untergebracht. Das Papier wird vorsichtig abgezogen und dabei wird auf die Wabe von hinten geklopft, damit die Larven rausfallen. Dann die Wabenplatte ca. 1 Woche noch im Blumentopf liegen lassen, damit Larven, die ggf. nicht rausgefallen sind, selber noch rauskrabbeln können.

Es wurde empfohlen, dass die Larven sofort auf die Pflanzen ausgesetzt werden, damit sie zu fressen anfangen können. Das habe ich auch gemacht und die Larven auf dem Salbei, der Rose, dem Zwiebellauch und an noch ein paar Orten verteilt. Die Larven sind schon sehr klein aber ich konnte schön sehen, dass sie sich fix bewegt haben, sobald sie auf einem Blatt gelandet waren.

Ich hoffe, sie haben viel Hunger mitgebracht und werden dick und rund 😀


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Die Passionsblumen sind da!!!

Liebe Freunde der gepflegten Balkon-, Terrassen- und Gartenkultur – meine Passifloras sind endlich angekommen!! Und somit stand der Samstag ganz im Zeichen der ausgiebigen Balkonpflege 🙂 Aber der Reihe nach:

Den Samstag habe ich im Garten-/Pflanzenfachhandel begonnen. Neben neuen Pflanzgefäßen für die Passifloras und einer neuen Erdbeerpflanze standen noch die Florfliegenlarven zur Blattläusebekämpfung auf dem Zettel. Und ggf. noch das ein oder andere schöne Küchenkraut.

Der Einkauf ging schnell von Statten – 2 neue Erdbeerpflanzen (eine „normale“ und eine Klettererdbeere als Partner für die Passiflora), einen Oregano für den Kubi, 2 Pflanzgefäße für die Passifloras und diverse Anti-Schädlingsmittel. Nachdem ich nämlich noch erste Anzeichen für Spinnmilben auf meiner Rose festgestellt habe (die waren letztes Jahr schon sehr an der Rose interessiert…) habe ich die Gelegenheit ergiffen und mich bei der „Pflanzenschutzberatung“ beraten lassen. Als „Erste-Hilfe-Mittel-mit-Sofortwirkung“ habe ich ein Spray von Neudorff mitgenommen, welches gegen Blattläuse und Spinnmilben wirkt aber chemisch unbedenklich ist und auch für Gemüse etc. eingesetzt werden kann. Ist auch von „Stiftung Ökotest“ mit „Sehr Gut“ benotet worden und ist auch für Nützlinge total unschädlich. Für die anschließende längerfristige Behandlung habe ich dann einen Gutschein über 100 Florfliegenlarven mitgenommen. Die Nützlinge werden mit dem Gutschein bei Neudorff bestellt und dann per Post geliefert. Es dauert etwas, bis Florfliegen siedeln, von daher wurde mir dieses zweistufige Verfahren empfohlen. Und als letztes habe noch ein Anti-Stechmücken-Mittel für das stehende Wasser im Kubi mitgenommen – meine Nachbarin hat nämlich ganz richtig festgestellt, dass das Wasser im Kubi ein wundervolles Brutgebiet für Mücken ist 🙂 Das Anti-Steckmücken-Mittel ist auch von Neudorff und für Lebewesen und Pflanzen ungefährlich. Und mit einem Tropfen alle 4 Wochen hält das Mittel wohl für die nächsten Jahrzehnte :-).

Und dann ging es ans Pflanzen! Von meinen Erdbeerpflanzen scheint eine Pflanze männlicher Natur zu sein: Sie wächst und wächst und wächst, ist wundervoll kräftig, bildet aber als einzige Pflanze keine einzige Blüte. Leider musste sie dann ausgetauscht werden durch ein neue Erdbeere namens „Viva Rosa“.

Erdbeer-Zuwachs mit der "Viva Rosa"

Erdbeer-Zuwachs mit der „Viva Rosa“. Links die „Ostara“ mit ersten Erdbeerchen, rechts (auch schon sehr kräftig) die „Viva Rosa“.

Dann ging es daran, die Passifloras einzupflanzen. Passifloras sind im Prinzip recht pflegeleicht solange sie genügen Sonne, Wasser und Dünger bekommen. Sonne ist beim Südbalkon kein Thema, Wasser dagegen schon. Daher habe ich den Passifloras dieses mal einen Balkonkasten mit integriertem Wasserspeicher gegönnt: Das Prinzip funktioniert ähnlich meinem DIY-Prinzip und es passen 3,6 l Wasser in den Speicher. Von Vorteil ist hier, dass es einen Wasserstandsanzeiger gibt. In diesen Kasten sind die zwei blauen Passifloras „eingezogen“ – nämlich die caerulea (das ist die Ur-Form will ich mal sagen) und die caerulea chinensis – nahezu identisch aber mit (noch) größeren Blüten, dafür etwas schwächer von der Farbe her.

Links die "caerulea chinensis", rechts die "caerulea"

Links die „caerulea chinensis“, rechts die „caerulea“. Schauen noch unspektakulär aus, aber sie haben sich gut eingelebt und zeigen schon weitere Triebe.

Links im Bild seht ihr die "Constance Elliott", eine weiß-blühende Passionsblume. Rechts daneben die Klettererdbeere.

Links im Bild seht ihr die „Constance Elliott“, eine weiß-blühende Passionsblume. Rechts daneben die Klettererdbeere „Aroma“.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den gelieferten Passionsblumen: Den Transport haben sie einwandfrei verkraftet und die Pflanzen sind kräftig und gesund. Der Online-Shop, wo ich sie bestellt habe, ist auf Passionsblumen spezialisiert, es gibt dort hunderte tolle Züchtungen mit irren Farben. Es gibt aber einen wichtigen Grund, warum ich mich ausgerechnet für diese drei Arten entschieden habe: Diese Züchtungen sind bis -15°C winterhart. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie sie sich entwickeln werden 🙂

Wie ihr seht ist ja in den Kästen noch etwas Platz. Falls einer von euch bereits Erfahrungen mit Passionsblumen und Mischkultur hat, freue ich mich sehr über Tipps, mit welchen Obst-/Gemüsesorten oder Blumen man Passionsblumen zusammenpflanzen kann.

Was gibt es neues im Kubi?

Im Kubi auf der (bisher noch etwas leeren) linken Seite tut sich auch einiges – die Kapuzinerkresse  fängt eifrig an zu wachsen, den Schopflavendel habe ich durch Oregano ersetzt (der Lavendel fand den Kubi wohl nicht so klasse und wollte lieber welk werden) und ich habe die vorgezogenen Tagetes eingepflanzt. Außerdem habe ich dort noch ein paar Kohlrabi-Pflanzen hinversetzt, die zu wenig Platz hatten.

Linke Seite Kubi

Und zu guter letzt noch ein paar schöne Bilder:

Nostalgische Edelrose

Meine „Chippendale“ Edelrose blüht so wunderschön und 8 weitere Knospen kommen bereits.

 

Kohlrabi

Dem Kohlrabi im Balkonkasten gefällt es echt gut 🙂

 


4 Kommentare

Blattlausalarm!!!

Leider gibt es auch in Frankfurt ungebetene Balkongäste, die meinen, meinen schönen Ananas-Salbei bevölkern zu müssen. Sehr ärgerlich! Zum Glück haben sich die Läuse hauptsächlich auf einen Zweig konzentriert – der dann auch gleich in die Mülltonne gewandert ist.

 

 

Blattlausbefall am Ananas-Salbei

Blattlausbefall am Ananas-Salbei

Die anderen Zweige/Blätter sind nur minimal befallen bzw. gar nicht. Da habe ich dann die Blätter mit den Fingern abgewischt und neben der Leimfalle auch gleich noch Kapuzinerkresse-Samen in die Erde gesteckt. Kapuzinerkresse soll ja Blattlausbefall verhindern.

Ich bin ja froh, dass nur der Salbei befallen ist – alle anderen Pflanzen sind unbeschadet. Ob das an der Mischkultur mit Dill, Knoblauch und Kapuzinerkresse liegt oder an den Leimfallen (die im Thymian und in der Rose stecken), sei mal dahin gestellt. Irgendwas scheint davon zu wirken.

Wenn ihr noch gute (Hausfrauen-)Tipps gegen Blattlausbefall habt, immer her damit!