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Vertikales Hochbeet und viel mehr


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Schädlingsstudie

Bei allen tollen Ernteerfolgen und Bildern – es gibt ja auch immer eine kleine Schattenseite (zumindest bei mir) und auch darüber sollte man mal sprechen respektive schreiben. Deswegen gibt es – wie schon im letzten Jahr – auch wieder eine kleine Schädlingsstudie.

Letztes Jahr hatte ich ja extreme Probleme mit der Minierfliege und den schwarzen Blattläusen (hier klicken für die Studie 2015). Die Minierfliege hat sich durch sämtliche zarte Salat- und Kohlrabiblätter miniert und die schwarzen Blattläuse haben erst den Knoblauch und dann das Zwiebellauch ausgesaugt, um dann zur Kapuzinerkresse überzugehen. Die weiß/grünen Blattläuse haben den Salbei komplett eingenommen und ihn damit ins Jenseits gesaugt.

Kommen wir zu diesem Jahr:

Schwarze Blattläuse

Interessanterweise hatte ich den gesamten Sommer über keinerlei Probleme mit schwarzen Blattläusen. Gut, ich hatte weder Knoblauch noch Zwiebellauch gepflanzt aber eine Menge Kapuzinerkresse. Just heute habe ich ein paar schwarze Blattläuse an der Kapuzinerkresse entdeckt.

Kein Vergleich zum letzten Jahr!

Fast schon lächerlich…kein Vergleich zum letzten Jahr! Der Zweig wird trotzdem eliminiert..!

Spinnmilben

Letztes Jahr hatte die Spinnmilbe erst die Rose befallen, um dann bei der Gurke zuzuschlagen. Diese Jahr habe ich mich irgendwann angefangen zu wundern, warum die Gurke denn so gelbgrüne Blätter bekommt, die dann absterben. Irgendein Pilz? Auf jeden Fall habe ich dieses Phänomen die ganze Zeit ignoriert, bis ich mal näher hingeschaut habe. AHHH!! Die Spinnmilben sind da…überall!! Mist! Hallo Erinnerung letztes Jahr???? Na gut, also mit Spritzen oder ähnlichem brauche ich micht aufhalten – die Pflanze ist zu groß. Also mit leben und vielleicht das eine oder andere Blatt schon mal entfernen. Also wir lernen: Gurken sind für Spinnmilben extrem lecker! Achja…das gilt auch für Zucchinis habe ich festgestellt. Zwar nicht so extrem aber auch dort habe ich feinen Spinnmilbenpflaum gefunden.

Ausgesagte Blätter vs. "frische" Blätter

Ausgesagte Blätter vs. „frische“ Blätter

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Schönes Beispiel eines befallenen Blattes. In dem roten Kasten seht ihr beim genauen Hinsehen die feinend Fäden der Spinnmilben. Auf der Blattunterseite sind die Blätter fast schon eingesponnen. Aber nur sichtbar, wenn man genau hinschaut.

Raupen

Dieses Jahr ganz extrem: Grüne Raupen. In Scharen für einen Balkon. Haben sich aber fast nur an den Kohlrabis gehalten. An diesem Bild ganz besonders. Mal ein bischen am Mangold genascht aber der Kohlrabi war offenbar das Größte.

Tja...den Raupen hat es geschmeckt.

Tja…den Raupen hat es geschmeckt.

Minierfliege

Jaaa, die Minerfliege darf nicht fehlen! Aber ganz ehrlich: Nachdem diese Fliege mich letztes Jahr fast in die Verzweiflung getrieben hat – dieses Jahr trat sie nur gaaanz vereinzelt auf. Mal in dem einen oder anderen Salatblatt oder in einem Kohlrabiblatt. Aber sonst – kein Vergleich zum letzten Jahr! Allerdings dann auf einmal vermehrt in den Borretsch-Blättern. Na gut – ist genug von da…wenn es ihr da gefällt, kann sie da gerne bleiben 🙂

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Die Minierfliegen hatten offenbar Spaß 🙂

Rote Läuse

Wie schon mehrfach erwähnt, ist die Pepperoni-Pflanze sehr anfällig. Irgendwelche Tierchen waren immer da – heute habe ich die rote Blattlaus entdeckt *seufz*. Immerhin bleiben die Tierchen auf der Pepperoni und wandern nicht lustig durch den KUBI oder zu angrenzenden Pflanzen.

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So richtig gesund sehen die Blätter nicht aus…

Grüne/weiße Blattläuse

Die Rose ist ein Fall für sich…und wegen „leergesaugt“ für dieses Jahr nicht mehr im Mittelpunkt von Betrachtungen. Allerdings: Dieses Jahr habe ich ja auch wieder einen Salbeibusch. Potent wie gewohnt ohne ein einziges Tierchen *thumbsup*. Muss ja auch mal positive Nachrichten geben 😉


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Erstes Testergebnis der Anti-Blattlaus-Kampagne

Die lieblichen grünen Blattläuse haben sich neben der Rose auch auf einer Erdbeerpflanze, der Pepperoni und in der Krausen Peterslie breit gemacht. Definitiv Zeit zum Handeln! Im Test sind Nelkenpulver und Zitronensud.

Das Nelkenpulver habe ich auf die Erde unter der Erdbeere (und auch etwas auf die Erdbeere) gestreut. Hier konnte ich überhaupt keine Wirkung feststellen.

Vor ein paar Tagen habe ich dann den Zitronensud gekocht: 2 Bio-Zitronen in Scheiben und mit 1 Liter Wasser runde 5 Minuten köcheln lassen. Abgekühlt das ganze in eine Sprühflasche gefüllt.

Zitronensud

Die Rose und die Pepperoni waren mit dem Neudorff Blattlausspray schon vorbehandelt. Die beiden anderen Pflanzen nicht. Also alles schön mit Zitrone besprüht und bei der Erdbeere und der Petersilie die befallenen Triebe auch vorsichtshalber entfernt. Ich habe 4 Tage lang jeden Tag mindestens einmal die Pflanzen besprüht.

Also so richtig überzeugt hat mich dieses Mittelchen auch nicht. Die Läuse haben sich zwar nicht großartig vermehrt aber so völlig beeindruckt von der zitronigen Behandlungen waren sie auch nicht. Ich denke, ich werde den Zitronensud weiterhin einsetzen, sofern notwendig, aber für alle Fälle werde ich das Neudorff-Spray in der Hinterhand behalten…sicher ist sicher und bevor ich die Gesundheit meiner Pflanzen und/ oder die Ernte auf die Probe stelle…!

Aber vielleicht finde ich ja noch ein Mittelchen.


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Alle Jahre wieder…Blattläuse im Anmarsch!

Yeahhh….da sind sie wieder…meine Freunde, die grünen Blattläuse auf der Rose 😦

Vor lauter Schreck habe ich vergessen, ein Bild zu machen…aber ihr wisst ja alle, wie die Viecher aussehen. Meine Rose hat dieses Jahr sehr wenig Grün aber dafür schwere große Blüten. Zumindest wenn keine Blattläuse dranhängen, so wie diese wunderschöne Blüte:

Wunderschöne Apricot-Roséfarbende Blüte

Wunderschöne Apricot-Roséfarbende Blüte

Die neuen Knospen sind übersät mit Blattläusen….also musste erstmal das Erste-Hilfe-Spray von Neudorff her. Aber gestern Abend habe ich noch etwas recherchiert. Es muss doch ein Mittel gegen Blattläuse geben, was sich leicht herstellen oder anwenden oder einpflanzen lässt (und nicht aus Schmierseife und Spiritus besteht).

Folgende zwei Hausmittelchen fand ich sehr interessant:

  • Nelkenpulver auf die Erde streuen
  • Die Pflanzen mit Zitronensud besprühen

Der Zitronensud wird folgendermaßen hergestellt (für eine kleine Pflanze): 1 Zitrone in Scheiben schneiden und mit 500 ml Wasser köcheln lassen. Abseihen und abkühlt die Pflanzen damit besprühen.

Der Vorteil ist, dass es 100% natürlich ist und auch auf „essbare“ Pflanzen gesprüht werden kann (Bio-Zitronen sind dann vermutlich empfehlenswert). Die Bewertungen aus dem Internet waren sehr gut.

Das Nelkenpulver habe ich heute auf die Rosenerde gestreut und den Zitronensud werde ich am Wochenende mal testen. Falls ihr diese Tipps auch mal ausprobiert habt – ich freue mich über eure Rückmeldungen.

 


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Was für die einen die Schneckenplage, sind für mich Spinnmilben!!

Liebe Leute, leider gibt es ja im Moment nicht so viel zu lesen… Ich will eigentlich die ganze Zeit die Rubrik „Ernte“ mit weiteren Inhalten und Bildern füllen – nur leider machen mir die Spinnmilben (hauptsächlich) und ein paar quietschgrüne Raupen einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Da ich im Moment nicht ganz so viel Zeit in die Balkonpflege investieren kann, entdecke ich die Spinnmilben erst dann, wenn es fast schon zu spät ist. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum die Blätter alle welken und die Pflanzen eingehen – und damit auch kaum Ernteertrag vorhanden ist. Wasser ist nicht das Problem. Bis ich mir dann mal die Zeit genommen und die Blätter untersucht habe. Nein, nicht nur Rosen sind Spinnmilben’s Lieblinge…auch Tomaten und vor allem die Zucchinis!!

Sauber eingesponnen! Das Blatt gehörte zu einer Zucchini!

Sauber eingesponnen! Das Blatt gehörte zu einer Zucchinipflanze..

Na gut – da blieb mir wohl nichts anderes übrig, als alle eingesponnenen Blätter großzügig abzuschneiden, alles gut mit dem Anti-Blattlaus-Spray einzusprühen und zu hoffen, dass sich die Pflanze noch erholt.

Die schwarzen und grünen Blattläuse haben sich auf einen kleinen Bestand eingependelt und stören nicht. Dafür fallen mir ab und zu immer mal wieder quietschgrüne Raupen in die Hände, die mit Vorliebe die Kohlrabi-Blätter und den Salat aufmampfen und Löcher in die Erdbeerpflanzen mümmeln… Da hilft mir aber der Kommentar von meiner Mama auch nicht weiter „Wenn es den Raupen schmeckt, dann ist die Pflanze gesund“. Also demnach habe ich einen sehr gesunden Pflanzenbestand… 😉

Ich poste euch bei Gelegenheit noch Bild von der grünen Raupe Nimmersatt.


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Der Balkon lebt noch…oder vielmehr: wieder!

Ihr Lieben, Ihr habt sicherlich festgestellt, dass ich in letzter Zeit etwas wenig vom Balkon gezeigt bzw. geschrieben habe. Zum einen war ich beruflich ziemlich eingespannt, dann habe ich mir die Augen lasern lassen und musste etwas vorsichtiger draußen agieren (damit nichts reinkommt) und dann war da noch die Hitze. Es war leider nicht mal abends um 22 Uhr möglich, sich länger auf dem Balkon aufzuhalten.  Wie Ihr im letzten Post gesehen habt, ist mein riesen Salbei-Busch der Hitze erlegen. Leider sind auch noch ein paar weitere Pflanzen eingegangen oder sind geschosst und im Endeffekt sah die Balkonbepflanzung ziemlich unansehnlich aus 😦

Aber jetzt ist das Wetter kühler und ich habe den Samstag damit verbracht, den Balkon neu herzurichten (aber das Einkaufen bei Sturm im Gartencenter war schon grenzwertig…um mich rum sind Töpfe und Bäumchen geflogen!!). Jetzt schaut er wieder ganz wunderbar aus 🙂 Leider was das Wetter für Fotos nicht besonders geeignet – deswegen sind die Farben nicht so schön zu erkennen.

Der KUBI

KUBI habe ich ziemlich radikal aufgeräumt. Der Kopfsalat hatte sich entschlossen, in die Höhe zu wachsen statt kugelig zu werden – von daher wurde alles konsquent entfernt. Die Kapuzinerkresse (die auch ganz schön unter der Sonneneinstrahlung gelitten hat) habe ich ausgedünnt und runtergeschnitten. Die Tagetes sind zwischenzeitlich vertrocknet, genauso wie der Schnittlauch. Alles raus. Auch der vor einigen Wochen gesetzte Lavendel (vertrocknet). Dann wurde der KUBI wieder mit Erde aufgefüllt (ich bin immer wieder erstaunt,wie stark sich die Erde setzt), alles ordentlich gewässert, gedüngt und dann kamen die neuen Pflanzen: Eine neue Minischlangengurke und etliche neue Salatpflanzen – diesmal Endivie und Salatherzen.

KUBI wieder etwas übersichtlicher gestaltet

KUBI wieder etwas übersichtlicher gestaltet. Mal sehen, ob Endivie die richtige Wahl für den KUBI war. Ganz links am Geländer hinter dem Thymian sieht man übrigens den Kürbis, der sich langsam ausbreitet 🙂

Die drei Balkonkästen

Hier habe ich jetzt etwas in Farbe und Blumen investiert. Balkonkasten Nummer 1 ist mit Bayern-Lavendel (blüht blau-weiß), Kugelamarant und Mehlsalbei bepflanzt. Das sind absolut sonnenverliebte Pflanzen, die zudem noch besonders beliebt bei Hummeln und Bienen sind.

Schön bunt! Hoffentlich finden das die Hummeln auch :-)

Schön bunt! Hoffentlich finden das die Hummeln auch 🙂

Der Balkonkasten Nummer 2 ist kaum verändert: Der Ysop ist leider vertrocknet, dafür habe ich Pimpinelle gesetzt, die zwei Erdbeerpflanzen sind unverändert, die dritte Erdbeere (die Aroma-Erdbeere) ist leider auch eingegangen – dafür habe ich eine kleine Erdbeere aus dem KUBI umgesetzt. Der Dill ist mittlerweile komplett verblüht (was mir aber wieder schöne Samen beschert hat) und hat mich auch nicht daran gehindert, neuen Dill auszusäen 😉

Die Blätter sind no

Die Früchtchen habe ich Freitag alle schon geerntet 🙂 Jetzt können mal wieder neue kommen!

Balkonkasten Nummer 3 ist zur Hälfte neu bepflanzt: Salat etc. wollte nicht mehr kommen, deswegen habe ich neben den 5 Kohlrabis 3 Salatherzen gesetzt und für den Farbtupfer einen sonnenliebenden Brandschopf.

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Leider kommt die krasse Farbe vom Brandschopf nicht so gut rüber. In live ist das der totale Farbflash!

Die untere Reihe

Von links nach rechts: Unverändert wachsend und fruchttragend: die Zucchini! Dann kommen die Zantedeschia (die jetzt auch mal wieder eine Blüte zeigen könnte) und die letzte Straußenfeder-Aster (die anderen habe ich leider ertränkt und diese sieht auch ganz schön traurig aus…).

Links: Zucchini. Die restlichen Zucchini-Pflanzen wachsen links Richtung Boden. Rechtes Bild: Leider recht dunkel die Straußenfeder-Aster und die Zantedeschia.

Daneben die wunderschönen Passionsblumen, die jetzt wieder einen richtigen Wachstumsschub haben. Eine zeitlang blühte eine kleine Korianderpflanze mit in dem Kasten – auch dieser ist mittlerweile verblüht und hat seine Samen abgeworfen. Mal sehen, ob da noch was kommt. Und weil da so schön viel Platz ist, habe ich einfach 3 Salatherzen und 2 Endivien gesetzt. Außerdem noch ein wenig Radischen und Petersilie gesät.

Mischkultur in Reinform: Salat und Passifloras.

Mischkultur in Reinform: Salat und Passifloras.

Ich glaube, die einzige Pflanze, die die Hitze absolut super fand, ist der Basilikum. Die Tomate ist leider sehr schnell eingegangen. Auch die Früchte, die sie schon beim Setzen trug, waren leider alles andere als schmackhaft…ich vermute, ich habe sie schon krank gekauft. Aber egal – dann starte ich einen neuen Versuch. Die Pflanze schaut kräftig aus und trägt Blüten. Gute Voraussetzungen.

Tomate-Basilikum...lecker! Hoffentlich wird die Tomate diesmal was.

Tomate-Basilikum…lecker! Hoffentlich wird die Tomate diesmal was.

Dann kommt ein weiterer Kasten mit der weißen Passiflora. Und weil noch Platz war, habe ich dort noch eine Endivie gesetzt.

Passiflora mit weiterer Mischbepflanzung: Salat und Erdbeere. Leider hat mich die Klettererdbeere nicht so glücklich gemacht. Noch kein essbarer Fruchtertrag :-(

Passiflora mit weiterer Mischbepflanzung: Salat und Erdbeere. Leider hat mich die Klettererdbeere nicht so glücklich gemacht. Noch kein essbarer Fruchtertrag 😦

Jetzt kommt eine neue Pflanze – darf ich vorstellen: die Grillpaprika. Zwei Früchtchen hängen bereits dran…ich schau mal, wie sie sich so macht.

Neuzugang: Grillpaprika. Und natürlich jetzt wird das Wetter herbstlich *grummel*

Neuzugang: Grillpaprika. Und natürlich jetzt wird das Wetter herbstlich *grummel*

Daneben zwei altbekannte Vertreter: die eifrig wachsende Schmucklilie (wenn auch noch ohne Blüte) und der etwas „tote“ Salbei (vielleicht kommt er ja wieder…).

Tja...

Tja…

Und jetzt ein absolutes Prachtexemplar: die Physalis (oder Andenbeere). Ich war leider etwas geizig mit dem Düngen, daher sind im unteren Bereich die Blätter abgefallen. Aber die ersten Früchtchen sind reif und in den oberen Bereichen sind wieder viele, viele Blüten zu sehen. Da kommt noch was!

Die Physalis kann mittlerweile als Bäumchen durchgehen...wahnsinn!

Die Physalis kann mittlerweile als Bäumchen durchgehen…wahnsinn!

Die Rose

Die Rose hatte zwischenzeitlich noch zwei neue Blüten ausgebildet und wurde dann hinterrücks von der Spinnmilbe befallen! Wie im letzten Jahr! Aber diesmal habe ich hoffentlich rechtzeitig reagiert mit dem Blattlausfrei. Vielleicht möchte sie ja noch mal blühen 😉

Sie grünt und grünt...wo sind die neuen Blüten???

Sie grünt und grünt…wo sind die neuen Blüten??? Im Hintergrund meine neue pinke Gieskanne 🙂 Passt doch farblich optimal zur Rose, oder 😉

Und zum Abschluss gibt es mal den gesamten Balkon als Panoramabild!

Balkon-Panorama

Habt einen guten Start in die neue Woche!!


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Ich glaube, ich bin verliebt in meinen Rosenbusch

Rosen haben mich schon immer irgendwie fasziniert. Die feste Blüte, die kräftige Farbe, der feine Duft, ihr eleganter Ausdruck. Ein wenig unnahbar und stolz. Ihr habt vermutlich gerade eine langstielige dunkelrote Rose vor euren Augen – mir geht es jedenfalls so. Das Bild der perfekten Rose, die man/frau sich gerne schenken lässt. Die sexy und verführerische Rose eben.

Doch wenn ich jetzt an „Rosen“ denke, denke ich an meine „Nostalgische Edelrose ‚Chippendale‘ „.

Letztes Jahr hat mir meine Mama zum Einzug diesen tollen Rosenbusch geschenkt. Leider fiel er vorzeitig den Spinnmilben zum Opfer, so dass dort sehr schnell nur noch ein paar wenige Blätter übrig waren und schon gar keine Blüten. Das ganze hat ihm aber nicht geschadet – ganz im Gegenteil. Nach dem radikalen Rückschnitt ist der Busch regelrecht explodiert und bildet riesige, wunderschöne Blüten aus, die wunderbar fein duften, wenn man die Nase reinsteckt. Ich könnte sie stundenlang anschauen, anfassen, fotografieren und die Nase reinstecken. Jeden Tag, mehrmals. Danke Mama für die tolle Rose!

Die Blüten sind so schwer, dass der Busch schon auseinanderfällt. Nach dem Foto habe ich den Busch zusammengebunden.

Die Blüten sind so schwer, dass der Busch schon auseinanderfällt. Nach dem Foto habe ich den Busch zusammengebunden.

Detailaufnahmen

Wunderschön gefüllte Blüte

Detailaufnahmen


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Die Passionsblumen sind da!!!

Liebe Freunde der gepflegten Balkon-, Terrassen- und Gartenkultur – meine Passifloras sind endlich angekommen!! Und somit stand der Samstag ganz im Zeichen der ausgiebigen Balkonpflege 🙂 Aber der Reihe nach:

Den Samstag habe ich im Garten-/Pflanzenfachhandel begonnen. Neben neuen Pflanzgefäßen für die Passifloras und einer neuen Erdbeerpflanze standen noch die Florfliegenlarven zur Blattläusebekämpfung auf dem Zettel. Und ggf. noch das ein oder andere schöne Küchenkraut.

Der Einkauf ging schnell von Statten – 2 neue Erdbeerpflanzen (eine „normale“ und eine Klettererdbeere als Partner für die Passiflora), einen Oregano für den Kubi, 2 Pflanzgefäße für die Passifloras und diverse Anti-Schädlingsmittel. Nachdem ich nämlich noch erste Anzeichen für Spinnmilben auf meiner Rose festgestellt habe (die waren letztes Jahr schon sehr an der Rose interessiert…) habe ich die Gelegenheit ergiffen und mich bei der „Pflanzenschutzberatung“ beraten lassen. Als „Erste-Hilfe-Mittel-mit-Sofortwirkung“ habe ich ein Spray von Neudorff mitgenommen, welches gegen Blattläuse und Spinnmilben wirkt aber chemisch unbedenklich ist und auch für Gemüse etc. eingesetzt werden kann. Ist auch von „Stiftung Ökotest“ mit „Sehr Gut“ benotet worden und ist auch für Nützlinge total unschädlich. Für die anschließende längerfristige Behandlung habe ich dann einen Gutschein über 100 Florfliegenlarven mitgenommen. Die Nützlinge werden mit dem Gutschein bei Neudorff bestellt und dann per Post geliefert. Es dauert etwas, bis Florfliegen siedeln, von daher wurde mir dieses zweistufige Verfahren empfohlen. Und als letztes habe noch ein Anti-Stechmücken-Mittel für das stehende Wasser im Kubi mitgenommen – meine Nachbarin hat nämlich ganz richtig festgestellt, dass das Wasser im Kubi ein wundervolles Brutgebiet für Mücken ist 🙂 Das Anti-Steckmücken-Mittel ist auch von Neudorff und für Lebewesen und Pflanzen ungefährlich. Und mit einem Tropfen alle 4 Wochen hält das Mittel wohl für die nächsten Jahrzehnte :-).

Und dann ging es ans Pflanzen! Von meinen Erdbeerpflanzen scheint eine Pflanze männlicher Natur zu sein: Sie wächst und wächst und wächst, ist wundervoll kräftig, bildet aber als einzige Pflanze keine einzige Blüte. Leider musste sie dann ausgetauscht werden durch ein neue Erdbeere namens „Viva Rosa“.

Erdbeer-Zuwachs mit der "Viva Rosa"

Erdbeer-Zuwachs mit der „Viva Rosa“. Links die „Ostara“ mit ersten Erdbeerchen, rechts (auch schon sehr kräftig) die „Viva Rosa“.

Dann ging es daran, die Passifloras einzupflanzen. Passifloras sind im Prinzip recht pflegeleicht solange sie genügen Sonne, Wasser und Dünger bekommen. Sonne ist beim Südbalkon kein Thema, Wasser dagegen schon. Daher habe ich den Passifloras dieses mal einen Balkonkasten mit integriertem Wasserspeicher gegönnt: Das Prinzip funktioniert ähnlich meinem DIY-Prinzip und es passen 3,6 l Wasser in den Speicher. Von Vorteil ist hier, dass es einen Wasserstandsanzeiger gibt. In diesen Kasten sind die zwei blauen Passifloras „eingezogen“ – nämlich die caerulea (das ist die Ur-Form will ich mal sagen) und die caerulea chinensis – nahezu identisch aber mit (noch) größeren Blüten, dafür etwas schwächer von der Farbe her.

Links die "caerulea chinensis", rechts die "caerulea"

Links die „caerulea chinensis“, rechts die „caerulea“. Schauen noch unspektakulär aus, aber sie haben sich gut eingelebt und zeigen schon weitere Triebe.

Links im Bild seht ihr die "Constance Elliott", eine weiß-blühende Passionsblume. Rechts daneben die Klettererdbeere.

Links im Bild seht ihr die „Constance Elliott“, eine weiß-blühende Passionsblume. Rechts daneben die Klettererdbeere „Aroma“.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den gelieferten Passionsblumen: Den Transport haben sie einwandfrei verkraftet und die Pflanzen sind kräftig und gesund. Der Online-Shop, wo ich sie bestellt habe, ist auf Passionsblumen spezialisiert, es gibt dort hunderte tolle Züchtungen mit irren Farben. Es gibt aber einen wichtigen Grund, warum ich mich ausgerechnet für diese drei Arten entschieden habe: Diese Züchtungen sind bis -15°C winterhart. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie sie sich entwickeln werden 🙂

Wie ihr seht ist ja in den Kästen noch etwas Platz. Falls einer von euch bereits Erfahrungen mit Passionsblumen und Mischkultur hat, freue ich mich sehr über Tipps, mit welchen Obst-/Gemüsesorten oder Blumen man Passionsblumen zusammenpflanzen kann.

Was gibt es neues im Kubi?

Im Kubi auf der (bisher noch etwas leeren) linken Seite tut sich auch einiges – die Kapuzinerkresse  fängt eifrig an zu wachsen, den Schopflavendel habe ich durch Oregano ersetzt (der Lavendel fand den Kubi wohl nicht so klasse und wollte lieber welk werden) und ich habe die vorgezogenen Tagetes eingepflanzt. Außerdem habe ich dort noch ein paar Kohlrabi-Pflanzen hinversetzt, die zu wenig Platz hatten.

Linke Seite Kubi

Und zu guter letzt noch ein paar schöne Bilder:

Nostalgische Edelrose

Meine „Chippendale“ Edelrose blüht so wunderschön und 8 weitere Knospen kommen bereits.

 

Kohlrabi

Dem Kohlrabi im Balkonkasten gefällt es echt gut 🙂

 


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Kommt jetzt endlich der Frühling????

Endlich komme ich dazu wieder zu schreiben. Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern gehabt – das Wetter war zumindest im Raum Weserbergland ganz ordentlich. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich über Ostern zu meinen Eltern fahre und ein wenig im Garten „wildern“ werde…bzw. richtigerweise im Kompost 🙂

Was habe ich alles mitgenommen (und natürlich auch gleich eingepflanzt):

– Kompost! Etwas frischen Kompost mit vielen Regenwümern und etwas fertigen Kompost, damit mein Kompost dann auch animiert wird, sich zu zersetzen. Falls der Kompost von Mama nicht helfen sollte, gab es noch etwas Kompost-Starter, Hornspäne und so ein Algenpulver. Na wenn das nicht anregt 😉

– Koriander-Samen: Sind zwar schon etwas älter aber ein Versuch ist es wert…einfach mal mitgenommen.

– Zwiebellauch: Eine Mischung aus dickem Schnittlauch und kleinen Zwiebelchen. Ist beides zu verarbeiten und die Zwiebelchen lassen sich dann wieder einpflanzen, etc. Also eine sich selbst produzierende Pflanze – immer gut zu haben.

Hier in Frankfurt wird es merklich wärmer (angeblich soll es 21° C am Freitag werden), daher habe ich beschlossen, die Pflanzen von ihren Wintermänteln zu befreien. Da sieht der Balkon auch gleich viel schöner aus. Seht selbst:

Rose und Salbei ausgepackt - sieht doch gleich viel netter aus!

Rose und Salbei ausgepackt – sieht doch gleich viel netter aus!

Die Rose hat unheimlich viele schöne grüne Bläter bekommen. Jetzt fehlen nur noch die Blüten 😉 Aber auch der Salbei legt zu. Ich denke, am Wochenende werde ich ihn näher an das Balkongeländer stellen, dann bekommt er mehr Sonne.

Im Kubi ist auch alles im Lot – die Erdbeeren machen sich, der Feldsalat wächst sehr beschaulich aber ist nicht eingegangen und das Zwiebellauch hat seinen Platz bekommen.

Unten seht ihr noch eine Pflanzschale – hier habe ich Basilkum, Koriander, Kornblumen, „Surprise II“ und Tagetes eingepflanzt. Werde sie dort etwas vorziehen und dann umpflanzen.

..und immer mehr Plfanzen finden im Kubi ihren Platz!

..und immer mehr Pflanzen finden im Kubi ihren Platz!

Der Schnittlauch ist lustig anzusehen – der hat sich jetzt an seine vertikale Position gewöhnt und die Halme wachsen nach oben 🙂

Dann noch einen kurzen Blick auf die Balkonkästen – ich freue mich schon sehr auf die Radieschen! Die Kresse wird regelmäßig abgeerntet – hier darf ich nicht das regelmäßige nachsäen vergessen 😉 Und auch Salat und Rauke wachsen mit den Erdbeeren um die Wette. Ich hoffe, dass auch bald die neu eingesäten Pflänzchen sich an die Oberfläche trauen – da sind ja noch Ringelblume und Dill offen.

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Balkonkästen

Im Discounter gibt es wieder schöne Pflanzenangebote – Kohlrabi und Kräuter. Da werde ich am Wochenende mal vorbeischauen. Ziel für das Wochenende ist sowieso, den Balkon fertig aufzuräumen und vor allem sauber zu machen;-)

Wünsche euch noch eine schöne Restwoche!


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Es tut sich was…

Soo, wieder zurück in Frankfurt und natürlich als erstes gleich den Balkon und die Töpfe inspiziert. Ich kann berichten:

Der Supermarkt-Schnittlauch und die Supermarkt-Petersilie wachsen munter vor sich hin.

Die Supermarktkräuter: Irgendwie unverwüstlich

Die Supermarktkräuter: Irgendwie unverwüstlich

Die Straußenfeder-Astern und die „Surprise“-Samen zeigen auch schon erste Reaktionen.

Ich bin immer noch sehr gespannt, was sich hinter "Surprise" versteckt...

Ich bin immer noch sehr gespannt, was sich hinter „Surprise“ (links) versteckt…

Der Inhalt aus Balkonkasten Nr. 2 meint auch, es ist an der Zeit mal nach der Sonne zu schauen:

Balkonkasten Nr. 2

Die Rose treibt unbeirrt der wieder kälteren Luft aus und sogar mein eigentlich total erfrorener und vertrockneter Salbeibusch hat sich dazu entschlossen, doch noch nicht in den Kompost zu wandern, und zeigt zarte grüne Knospen. Es wird Zeit, dass ich beide Pflänzchen noch ordentlich ausschneide (bei der Rose eigentlich schon viel zu spät). Dann gibt es auch ein Bildchen 😉